Portraits der Regionen
Safiental Rheinschlucht
Hohe Bergzüge schliessen das Safiental im Süden, Osten und Westen ab. Die Pässe, die schon in alten Zeiten darüber führten, sind nur zu Fuss passierbar. Steile Hänge und zahlreiche, von Wildbächen tief eingeschnittene Tobel prägen das Tal über weite Strecken. Der Talgrund liegt höher als in den Nachbartälern, und der grösste Teil des Kulturlandes wird noch heute für die Weidewirtschaft genutzt.
Sowohl die durch die Geologie erzwungene Abgeschiedenheit wie auch die Kolonisation durch die Walser mit ihrer eigenen Bewirtschaftungsart und Raumnutzung haben zu der noch heute vorherrschenden Streusiedlungsform geführt. Diese machen das Safiental für den Betrachter so reizvoll und zu einem unvergesslichen Erlebnis. Begegnungen mit typischen Walsersiedlungen und dem heimeligem Walserdialekt lassen das Herz ebenso lachen wie der befreiende Anblick des sich öffnenden Tales vor imposanter Bergwelt.
Die Besiedelung des Safientals begann mit der Einwanderung der Walser. Vor rund 700 Jahren zogen sie über Berge und Pässe und besiedelten die spärlich bewohnten Hochtäler in den Alpen. Heute können Sie über 200 Kilometer gut markierte Bergwanderwege wandern und das Safiental, seine Berge, die Passübergänge, die Wasserlandschaften, die Lebensart und die Architektur der Walser erkunden. Das Tal ist während allen vier Jahreszeiten ein Geheimtipp für Ruhesuchende.
Gasthaus Rathaus/Safien
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