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Morissen.

Die Aussicht von Morissen über die Val Lumnezia ist beeindruckend. 

Drohnenaufnahme von Morissen im Sommer

Das kleine Bergdorf Morissen liegt in der Val Lumnezia auf 1350 m ü. M. am Südhang des Péz Mundauns.

Das Dorf wird erstmals in einem Urbar der bischöflichen Güter von Chur im 12. Jahrhundert als Mureinsene erwähnt. Der Name erscheint danach in zahlreichen Varianten, zum Beispiel: Mureizen, Muraizen, Moreissens und Mureiscen. Die aktuellen Schreibungen Murissen beziehungsweise Morissen sind seit 1600 im Gebrauch. Der Name stammt eventuell von Moritz oder Murezi (Eigentümer des Tals) ab.

Um 1400 gehörten auch die sieben Höfe von Surcuolm, nämlich Marschaga, Permaniga, Furzaniga, Lutterenga, Puntenga, Dulenga und der Pfifferscher Hof der Nachbarschaft Morissen an.

Sie kontrollierten die Durchfahrt der Transitstrasse von der Cadi und Obersaxen über Surcuolm – Sogn Carli/Morissen und weiter via Vella – Cuolm Val – Splügen/S. Bernardino in die Lombardei.

Im Jahr 1630 ist die Trennung wegen Streit und dauernder Auseinandersetzung infolge des Wald- und Weidegebrauchs um den Mundaun erfolgt. Dieser Streit dauerte trotz der Trennung noch bis zum Jahr 1895.