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Peter Zumthor.

Bei seinen Bauten legt er grossen Wert auf die Auswahl der Materialien. So gleicht kein entworfenes Bauwerk dem Anderen. Mit minimalen Mitteln wird eine maximale Wirkung erzielt. Beispiele dafür sind die Therme in Vals, das Kunsthaus in Bregenz aber auch das Kunstmuseum Kolumbus in Köln. Peter Zumthor kann als Leitfigur in der Schweizer Architektur bezeichnet werden.

Peter Zumthor wurde 1943 in Basel geboren. Er lernte im Betrieb seines Vaters zuerst Möbelschreiner. Anschliessend studierte er Innenarchitektur und Design an der Kunstgewerbeschule in Basel und Architektur und Industrial Design am Pratt Institute in New York. Danach arbeitete er über 10 Jahre lang in der Denkmalpflege im Kanton Graubünden. Hier lernte er auch die verschiedenen Täler und Dörfer wie z.B. die Val Lumnezia kennen.

1979 eröffnete er in Haldenstein, angrenzend an Chur, ein Architekturbüro. Haldenstein wurde auch zu seinem Wohndomiziel. Zumthor war während Jahren Professor an der Academia di Architettura der Università della Svizzera intaliana in Mendrisio.

 

Kapelle Sogn Benedetg

Die Caplutta Sogn Benedetg, die Kapelle des Heiligen Benedikt, liegt oberhalb des Dorfes Sumvitg. 1984 wurde die alte Kapelle von einer Lawine zerstört. Das Kloster Disentis entschloss sich eine neue Kapelle zu errichten. Der Gewinner des Architekturwettbewerbes war Peter Zumthor. 1989 stand die neue, moderne und trotzdem traditionsreiche Kapelle in Sumvitg. Speziell an ihr ist das Baumaterial. Die Kapelle ist aus Holz gebaut und gleicht so einem Bauernhaus. Auch hier findet sich das Typische der Reduktion das Peter Zumthor auszeichnet wieder, verbunden mit einer unglaublichen Lichtführung im Inneren der Kapelle.

Der Bau der Kapelle war für Peter Zumthor der internationale Durchbruch. Seit diesem besuchen viele Architekturinteressierte und Studenten jedes Jahr die Kapelle in Sumvitg.