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Update der aktuellen Lage

Aus reinster Liebe zu Gott

Dominikanerinnen im Kloster Ilanz

Zitat aus dem Leitbild der Ilanzer Dominikanerinnen:

„Wir sehen in jedem Menschen ein Abbild Gottes. Schon der Gründer Johann Fidel Depuoz gab uns Schwestern den Auftrag, aus reinster Liebe zu Gott allen Menschen ohne Unterschied des Standes, Geschlechtes, Alters, Landes, der Nation und Religion im ausgedehntesten Sinne Gutes zu tun.“

Die Frauengemeinschaft ist ein Teil des weltweit verbreiteten Dominikaner- bzw. Predigerordens. 

Im stetigen Wandel

Geschichte und Engagement der Dominikanerinnen

Im stetigen Wandel

Geschichte und Engagement der Dominikanerinnen

Die Kongregation der Ilanzer Schwestern wurde 1865 vom Priester Dr. Johann Fidel Depuoz (1817-1875) aus Siat gegründet. Wichtig waren ihm die Schulbildung, vor allem der Mädchen, und die medizinische Versorgung der Bevölkerung.

Die Gründung des Regionalspitals Ilanz und der Aufbau des Schulwesens gehen auf die Initiative von Johann Fidel Depuoz und das Engagement der Schwestern zurück.
 
Die erste Generaloberin Maria Theresia Gasteyer (1835-1892) führte die Gemeinschaft durch die schwierigen Anfangsjahre. Nach ihrem Tod schloss sich die Gemeinschaft 1894 dem weltweit verbreiteten Dominikanerorden an.

Der Dominikaner- oder Predigerorden wurde 1216 von Dominikus (1173-1221) gegründet.  Im Verkündigungsauftrag der biblischen Botschaft durch Wort und Tat, immer als Antwort auf die Nöte der jeweiligen Zeit, sehen die Dominikaner und Dominikanerinnen bis heute ihr Existenzrecht.

Die gesellschaftliche Entwicklung und die veränderten Bedürfnisse der Menschen wirken sich  auch auf das Leben und Arbeiten der Schwestern aus. Neueintritte von jungen Frauen gibt es seit Jahren nicht mehr, sodass ausser in Brasilien und Taiwan die Niederlassungen aufgelöst werden mussten. Gleichwohl verfolgen die Schwestern in Ilanz mit Aufmerksamkeit die kirchlichen, religiösen und gesellschaftlichen Entwicklungen in der Surselva, ohne die globalen Ereignisse aus dem Blick zu verlieren.

Meditativ und speziell

Klosteranlage

Meditativ und speziell

Klosteranlage

Auf der linken Seite des Rheins oberhalb von Ilanz, wurde im Jahr 1969 die Klosteranlage vom Architekten Walter Moser aus Zürich erbaut. Der Gebäudekomplex besteht aus dem eigentlichen Kloster samt Klosterkirche, dem Haus der Begegnung und einer Schulanlage, die heute die Handelsschule Surselva beherbergt.

Im Kloster selber befindet sich eine Pflegeabteilung für kranke und betagte Schwestern und die Missionsprokur zur Begleitung der Projekte in Brasilien und Taiwan sowie in weiteren Ländern. Ebenfalls ist dort die kleine Einrichtung der „Ehrenwache Mariens“ untergebracht, eine freiwillige Gebetsvereinigung zur Begleitung Sterbender.
Die Mitte der Klosteranlage bildet die 300 Sitzplätze umfassende Klosterkirche.

Eine unübersehbare Grösse

Die Bedeutung des Klosters für die Region

Eine unübersehbare Grösse

Die Bedeutung des Klosters für die Region

Durch die jahrzehntelange Präsenz in der Surselva sind die Ilanzer Dominikanerinnen eine unübersehbare Grösse in kirchlicher, kultureller, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Hinsicht geworden.
Sie bilden einen Schwerpunkt im kirchlichen Bereich, unterstützen pastorale Institutionen personell, ideell und sind vertreten in verschiedenen kirchlichen Gremien – bei gleichzeitiger Verbundenheit mit dem globalen Netz der Kirche.
Das Kloster in Ilanz bietet Raum und Atmosphäre für kulturelle Veranstaltungen, ist vertreten in zahlreichen Kommissionen für Bildung, Kultur, soziale Dienste und gilt als wichtiger Arbeitgeber in der Region.

Für alle Menschen

Haus der Begegnung - Die spezielle Unterkunft

Für alle Menschen

Haus der Begegnung - Die spezielle Unterkunft

Das Haus der Begegnung ist ein Ort für Bildung und Besinnung auf christlich-biblischer Grundlage.
Die Schwestern verstehen es als Haus der Gastfreundschaft, das offen ist für alle Menschen, unabhängig von Herkunft, Alter, Beruf oder Bezug zur Kirche (vgl. oben Zitat Leitbild).
Das Haus verfügt über Einzel- und Doppelzimmer, über Seminarräume, ausgestattet mit modernen technischen Hilfsmitteln, und über eine Aula. Es eignet sich sehr gut für die Durchführung von Seminaren, Probewochenenden von Chören, sowie von Sing- und Konzertwochen. Das Jahresprogramm weist ein vielfältiges Kursangebot auf.
Für Einzelgäste gibt es die Möglichkeit, sich für einige Zeit aus dem hektischen Alltag zurückzuziehen. Je nach Wunsch und individuellem Bedürfnis besteht das Angebot der spirituellen Begleitung durch eine Schwester.