Jump to Content Jump to Navigation

Achtung!

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte updaten Sie ihren Browser um die Usability zu verbessern.
zurück

Hans Ardüser.

Hans Ardüser wurde 1557 in Davos als Sohn von Hans Ardüser geboren. Sein Vater war der Erbauer des Davos Rathauses und der spätere Landammann von Davos.

Kirche in Vella

Nach der Lateinschule in Chur begann er in Zürich ein Studium, welches er aber nach kurzer Zeit wieder abbrach. Nach verschiedenen Tätigkeiten in Maienfeld, Feldkirch und Chur arbeitete er mit dem Fassadenmaler Franz Appenzäller in Chur und Umgebung.

Hans Ardüser entwickelte sich zu einer äusserst vielseitigen und originellen Persönlichkeit. Er bildete sich autodidaktisch weiter zum Schulmeister. Dieser Arbeit ging er in den Wintermonaten in verschiedenen Ortschaften nach.

Im Sommer zog er nun selbständig und zu Fuss durch den Kanton Graubünden und pries seine Dienste als Maler an.1583 heiratete er Menga, die Tochter des Statthalters von Lantsch/Lenz, die ihn von da an auf seinen Reisen begleitete. Ardüsers Stil war geprägt durch üppige Ornamente, zeitgenössische Kostüme, antike Allegorien, biblische Szenen und exotische Tiere. Vorlagen waren oft Chroniken, Tierbücher und religiöse Schriften.

Er übte sich aber auch als Poet, Chronist und Biograph. Seine Chronik ermöglicht einen spannenden Einblick in die damalige Zeit. In der Biographie berichtet von den Sorgen, Nöten und Freuden des damaligen Lebens.

Zu seinen Werken zählen die Fassade des Haus Tscharner in Rothenbrunnen, die katholische Kirche St. Maria Krönung in Tomils, das Haus Christoffel Gees in Scharans, Schlössli in Parpan, Haus Capol in Andeer, Schloss Rhäzüns und verschiedene Wohnhäusern in Alvaschein, Lantsch/Lenz und Filisur.

Hans Ardüser in der Surselva