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Rudolf Mirer.

Der Obersaxer Rudolf Mirer ist ein weit über die Grenzen von Graubünden hinaus bekannter Maler. Seine ausdrucksreichen Werke beeindrucken nicht nur Kunstinteressierte. Das spezielle Farbenspiel ist einzigartig.

Geboren wurde Rudolf Mirer 1937 in Chur. Nach dem Besuch einer Kunstgewerbeschule betätigte er sich in der Textilindustrie als Entwerfer. Danach zog es Rudolf Mirer für längere Zeit in die Dienste des Papstes nach Rom in die Schweizer Garde.

Die Kunstwerke des Vatikans beeindruckten ihn sehr. Noch in Rom entschloss er sich, Maler zu werden und seine Leidenschaft ins Zentrum seines Lebens zu stellen. Mit diesem Ziel zurück in der Schweiz wurden die ersten Jahre aber ein Existenzkampf. Jedoch Mirer gab seine Vision nicht auf und schaffte dann auch den Durchbruch.

Seine Sensibilität zum Mitmenschen und zur Umwelt insbesondere der Tierwelt und die starke Verbundenheit mit Graubünden, der Surselva und Obersaxen prägen seine Werke. Die Themen seiner Bilder sind die Heimat, die Volkskunst, spannende Tierbilder, Berge, Motive aus der Natur und sakrale Themen.

Auch international hat Rudolf Mirer sich einen Namen gemacht. Spezielle Aufgaben waren sicher drei Sondermarken zum 50 jährigen Jubiläum der Vereinten Nationen in den USA, Österreich und der Schweiz oder eine Lithografie für die UNO zum Thema Flüchtlingschutz.

In der Schweiz gestaltete er z.B. das Geschenk für die Mineure und Mitarbeiter der Neat mit der Serigraphie „ San Gottardo“. In Obersaxen unterstützte er die „opera viva“ bereits zum 7. Mal mit fantastischen Kulissen und verzückte die Opern Besucher mit einmaligen Kunstwerken.

Rudolf Mirer und seine Lebenspartnerin Pia leben zurück gezogen in Obersaxen und da arbeitet er noch oft in seinem Atelier. In der Natur schöpft Mirer Kraft und entwickelt neue Ideen. Unterstützt wird er seit über 40 Jahren von seinem Bruder Thomas Mirer und seiner Frau Sefa.