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Burgruine Chischlatsch

Auf dem Felskopf "Chischlatsch" oder "Chestlatsch" sind geringe Reste einer mittelalterlichen Burganlage vorhanden. Es handelt sich um einen länglichen Geländesporn hoch über dem Zusammenfluss von Vorder- und Medelserrhein.

Die jetzt sichtbaren Baureste lassen die architektonischen Zusammen- hänge nicht mehr erkennen. Die Mauerspuren belegen einen Bering und verschiedene Gebäude im Innern des Areals. Es handelt sich um ein unregelmässiges Mauerwerk mit vielen Bindern. Um 1900 sind unsystematische Grabungen vorgenommen worden. Der sehr schematische Grundriss zeigt einen "Turm" in der südwestlichen Ecke, einen "Hof" im südlichen Abschnitt und ein mehrfach unterteiltes Gebäude im nördlich Teil der Anlage. Die Angaben beruhen allerdings auf sehr ungenauen Beobachtungen. Nicht genau lokalisiert ist der Fund eines Backofens an einem Platz ca. 40 m von der Burg entfernt. Möglicherweise gehörte er zum Wirtschaftshof, der im Vorgelände der Burg gesucht werden müsste. Im Hangschutt sind 1900 grob gearbeitete Gewändsteine zum Vorschein gekommen. Schriftliche Nachrichten über die Burgstelle fehlen. Die erhaltenen Reste erlauben keine nähere Datierung.

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