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Burgruine Ringgenberg

Ruine eines Turms mit Bering und Nebenbauten auf spornartig geformten Moränenhügel über der Fraktion Ringgenberg, romanisch Zignau.

Ruine eines Turms mit Bering und Nebenbauten auf spornartig geformten Moränenhügel über der Fraktion Ringgenberg, romanisch Zignau. Den Kern der Anlage bildet der Turm, der aus vier Geschossen, jedes in der Mauer abgesetzt, besteht. Die Wände verjüngen sich auf diese Weise von 2,4 m auf 1,3 m. Mauerwerk aus Bruchsteinen und Findlingen, lagerhaft geschichtet. Schartenfenster und Türeinfassungen mit viel Tuffstein. In der Ostwand befindet sich im 3. Geschoss ein Hocheingang. Der Sturz besteht aus einem lunettenförmigen Werkstück und ruht auf vorgezogenen Konsolsteinen. Gleich konstruiert ist der allerdings schmalere Abschluss der Galerietüre in der Südwand des 4. Geschosses. Die Galerie, deren Verlauf anhand der Balkenlöcher zu verfolgen ist, reichte über die ganze Südfront. Auf der West- und Nordseite sind Spuren einer vorgelagerten äusseren Umfassungsmauer vorhanden. Der Zugang von Südwesten her ist zum Teil noch zu erkennen.Gewisse Merkmale datieren den Turm in die Mitte oder zweite Hälfte des 13. Jahrhundert. Nachträglich muss mindestens ein Ausbau stattgefunden haben. Die Burg wird urkundlich in den Bundesbriefen von Zürich, Zug und Glarus mit den Eidgenossen (1351/52) als Grenzpunkt des gegenseitigen Hilfskreises erwähnt. Die Herren von Ringgenberg sind zweifellos, wie sich aus dem Wappen ergibt, ein Zweig der Riggenberger am Brienzersee BE. Im Zug der Walserwanderungen dürften sie - wahrscheinlich über das Wallis - nach Graubünden gekommen sein und als Disentiser Ministerialen ihre Burg errichtet haben. Die Festung wurde im 15. Jahrhundert verlassen.

(Erfasst von Regiun Surselva)

freier Eintritt
frei zugänglich / immer geöffnet

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