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Crest la Fuortga/Galgen

Die zwei steinernen Säulen eines früheren Galgens auf dem Weg zur Burgruine Munt Sogn Gieri, sind Zeugen dieser lebhaften Vergangenheit. Die vermeintlichen Hexen, die Hexenmeister wie auch andere Missetäter fanden hier am Galgen ihr Ende.

In der Schweiz hat die Hexenverfolgung vom 15. bis 18. Jahrhundert gedauert. In dieser Zeitspanne wurden ungefähr 3400 Frauen und Männer misshandelt und getötet, und zwar in katholischen wie auch in reformierten Gebieten. Jeder konnte jeden verdächtigen und anklagen, und wer einmal in die Mühlen der "Unrechtsprechung" geraten war, durfte kaum auf Rettung hoffen. Weil die verdächtigten Personen zunächst alle Beschuldigungen abstritten, mussten sie die Folter erleiden, bis sie alles gestanden, auch die Teufelsbuhlschaft. Nur wenige widerstanden den Folterqualen und wurden freigesprochen.In Waltensburg begannen die Hexenprozesse im Jahre 1652, mit einem Todesurteil an Thrina Joss Jon Ping aus Waltensburg. Aus den Gerichtsprotokollen geht hervor, dass insgesamt 12 Personen hingerichtet und 2 verbannt wurden. Lediglich 5 wurden freigesprochen. Im 1718 wurden in Waltensburg die letzten zwei Hexenprozesse durchgeführt. Die Richter verbannten Regula Conzin. Anna digl Ambrosi wurde freigesprochen.
Die zwei steinernen Säulen eines früheren Galgens auf dem Weg zur Burgruine Munt Sogn Gieri, sind Zeugen dieser lebhaften Vergangenheit. Die vermeintlichen Hexen, die Hexenmeister wie auch andere Missetäter fanden hier am Galgen ihr Ende.

freier Eintritt
frei zugänglich / immer geöffnet

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