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Evangelische Pfarrkirche & Fresken Waltensburg/Vuorz

Die reformierte Kirche ist ein Kleinod unter den Kirchen. Kunsthistorisch besonders wertvoll sind die Wandmalereien eines unbekannten Meisters um 1330.

Geschichte

Das erste Gotteshaus von Waltensburg war ohne Zweifel St. Georg in der Burg. Das Patrozinium der Pfarrkirche im Dorf - Desiderius und Leodegar - wird um 1493 erstmals genannt. Vermutlich stand der erste Titel ursprünglich allein.

Baubeschreibung

Die nach Nordosten gerichtete Anlage besteht aus dem Schiff und einem aus der Hauptachse leicht nordwärts abgebogenen, annähernd quadratischen Chor. Er ist überwölbt mit einer gemauerten stichbögigen Tonne. An der Ostwand ist ein romanisches Rundbogenfenster; ein gleiches öffnet sich in der Südwand. In der Nordseite eine gotische Türe mit geradem Sturz zur alten Sakristei. Über dem Schiff liegt eine Felderdecke mit Rundstableisten und schwarzen Ornamenten, 1711. Der Eingang an der Westseite schliesst in einem leicht gespitzten Bogen.
Der Turm steht ohne Verband an der Westseite des Schiffes. Der Eingang an der Südseite liegt 1.7 m über dem Boden. In den drei obersten Stockwerken rundbogigen Fenster, von einfachen Schmalfenstern zu zwei- und dreiteilig gekuppelten ansteigend. Die Kämpfer gerundet, Teilsäulchen mit rohen Viereckbasen, eine davon durch gefaste Stützen ersetzt, 12. Jh. Achtkantige barocke Kuppelhaube.

Wandmalereien

1932 bei Renovationen sind Gemälde im Inneren wie im Aeusseren zum Vorschein gekommen. Der Passionszyklus und das Abendmahl, die Gefangennahme Christi, die Kreuztragung, Vorführung Christi vor Pilatus, Dornenkrönung und Geisselung, Kreuzigung Christi, Grablegung Christi. Heiligenfiguren sind an der Nordwand des Schiffes, datiert 1350. An der Innenwand des Chorbogens das Weltgerichtsbild (Fresko von 1450/51). Sämtliche Malereien sind in drei Epochen entstanden. I. Passionszyklus, II. Die äussere Westwand: Szenen aus den Leben der St. Margaretha, III. Etappe: gehörte die ganze Ausmalung des Chores mit den weiblichen Heiligen und schliesst mit St.Stephanus.

Ausstattung

Wandtabernakel in der Nordseite des Chores, 1510/20. Der gotische Taufstein, polygonale Kanzel 1672.

Glocken: Vierteiliges Geläute von Ruetschi AG, Aarau mit Inschriften, 1932. Die Altarglocken stammen aus dem Jahre 1468.

Die Fresken des Waltensburger Meister in der Kirche Waltensburg können täglich von 09.00 - 20.00 Uhr individuell besichtigt werden.

Beachten Sie bitte auch die Übersicht der wöchentlichen Veranstaltungen mit den Führungen sowie die Ausstellung zwischen Juni-Oktober im Museum Waltensburg.

(Text erfasst durch: Regiun Surselva)

Ein Kunstführer liegt für CHF 14.00 in der Kirche auf. Dieser ist auch erhältlich im Infobüro Brigels und im Volg in Waltensburg.

freier Eintritt
Montag 09:00 - 18:00
Dienstag 09:00 - 18:00
Mittwoch 09:00 - 18:00
Donnerstag 09:00 - 18:00
Freitag 09:00 - 18:00
Samstag 09:00 - 18:00
Sonntag 09:00 - 18:00

Karte

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