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Geburtshaus des Dichters Giacun Hasper Muoth

Vorbei am Vaterhaus des Schriftstellers Giacun Hasper Muoth gelangt man schliesslich zur Fraktion Cuort. Der Bauernsohn Giacun Hasper Muoth (1844 - 1906) konnte bereits mit fünfzehn Jahren eine Schule in Feldkirch besuchen. 1868 begibt sich der Student nach München, um seine Studien fortzuführen. Erste literarische Erzeugnisse entstehen in dieser Zeit, während sich Muoth für nahezu alle Wissensgebiete interessierte.

Vorbei am Vaterhaus des Schriftstellers Giacun Hasper Muoth gelangt man schliesslich zur Fraktion Cuort. Der Bauernsohn Giacun Hasper Muoth (1844 - 1906) konnte bereits mit fünfzehn Jahren eine Schule in Feldkirch besuchen. 1868 begibt sich der Student nach München, um seine Studien fortzuführen. Erste literarische Erzeugnisse entstehen in dieser Zeit, während sich Muoth für nahezu alle Wissensgebiete interessierte.
Ein Hochschulprofessor spornt ihn an, sich vermehrt mit der rätoromanischen Sprache zu beschäftigen. Gedicht- und Balladenzyklen entstehen. In den 70er Jahren widmet er sich als Geschichtslehrer an der Kantonsschule in Chur primär der Erforschung der rätoromanischen Sprache und Geschichte. Der Rätoromane wird zudem zu einem eifrigen Kämpfer für die Erhaltung der rätoromanischen Sprache. Er schreibt als erster Dichter in Sursilvan, worin er die Versform des Hexameters anwendet. In seinen Hauptwerken beschreibt der Dichter viele Begebenheiten der Geschichte der Cadi. Den Winter 1905/06 muss Muoth im Kreuzspital in Chur verbringen, wo er schliesslich am 6. Juli 1906 stirbt. Seine letzte Ruhestätte findet er auf dem bischöflichen Hoffriedhof. An dessen Aussenmauer erinnert heute noch ein Denkmal an den grossen Schriftsteller der Cadi.

(Text erfasst durch: Regiun Surselva)

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