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Haus Suworow

Im Oktober 1799 marschiert in Graubünden das russische Korps Suworow nach Graubünden.

Im Oktober 1799 marschiert in Graubünden das russische Korps Suworow nach Graubünden. Dieses war dazu bestimmt gewesen, von Italien aus den Österreichern in der Schweiz zu Hilfe zu kommen. Unter Mühsalen gelangte die Truppe über den Gotthard nach Altdorf. Hier verwehrte Lecourbe den Weitermarsch in die Nordschweiz. Da trat Suworow jenen denkwürdigen Rückzug über den Kinzigkulm, den Pragel- und Panixerpass in die Surselva an. Die schweren Trains hatte er durch das Etschtal, Tirol und Vorarlberg, die schwere Artillerie über Como durch das Bergell und das Engadin nach Maienfeld dirigiert und als Ersatz aus österreichischen Arsenalen in Italien 25 Gebirgsgeschütze bezogen. Diese wurden beim Übergang über den Panixerpass teils vergraben, teils in Abgründe gestürzt. Am 10. Oktober war der Rest des Suworowschen Korps in Ilanz, erschöpft von den Anstrengungen und Entbehrungen und in einem jammervollen Zustand. In den folgenden Tagen marschierten sie talabwärts, an Chur und Maienfeld vorbei ins Vorarlberg zurück.
An dieses Ereignis erinnert eine Gedenktafel, die am Hause Suworows in Pigniu angebracht ist.

(Erfasst von Regiun Surselva)

freier Eintritt
frei zugänglich / immer geöffnet

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