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Katholische Pfarrkirche Maria Himmelfahrt, Brigels

Die Pfarrkirche 'Maria Himmelfahrt' steht mitten im Dorf und ist tagsüber offen.

Geschichte

Die Kirche, die ihrer Gründung nach ohne Zweifel ins frühere Mittelalter zurückreicht erscheint urkundlich erstmals 1185. Vom früheren, frühmittelalterlichen Bestand sind keine erkennbaren Bauteile mehr vorhanden, vom romanischen wohl die unteren Partien des Turmes. 1392 brannte mit dem ganzen Dorf auch die Kirche ab. Neuweihe 1397, nebst zwei Altären. 1493 wurde mit einem Viertel des Dorfes die Kirche abermals zerstört.1500 Erteilung eines Indulgenzbriefes für den Wiederaufbau. 1504 Neuweihe mit vier Altären.

Baubeschreibung

Nach Osten gerichtete Anlage, bestehend aus einem einschiffigen Langhaus und dreiseitig geschlossenem Chor, wurde 1504 vollendet. Er ist überdeckt mit einem Sterngewölbe von zwei Jochen. In der Nordwand hat es eine gotisch gefaste Rundbogentüre zur Sakristei. In der Südwand zwischen erstem und zweitem Fenster Umrisse einer gotischen Spitzbogenöffnung.

Der Turm steht vor der Westfront, deren Mauern an ihn anlaufen. In dem beim Neubau von 1504 mit einer geringen Auskragung aufgesetzten Obergeschoss, öffnen sich die Schallfenster mit blind gearbeitetem Fischblasenmaßwerk aus Tuff. Den Abschluss bilden geschweifte Giebel und eine stark eingeschnürte barocke Haube von 17844.

Wandmalereien von 1899, Verkündigung, Mariae Vermählung und Krönung;

Die Altäre: Der Hochaltar gehört seinem Typus nach der Walliser Gruppe an. Der ehemalige gotische Hochaltar befindet sich nun in St.Eusebius. Die Seitenaltäre St. Sebastian und Rochus datieren von 1734.

Ausstattung

In der Nordwand des Chores ist noch die Zinnenbekrönung des spätgotischen Wandtabernakels, um 1504. Die Kanzel entstand laut Urbar 1746. An der Nordwand des Chores steht ein Baldachingestühl, 1670. Über der Empore hängt ein Kruzifixus aus dem 17. Jh.

Spätgotische Holzskulpturen: St. Peter und Paul 1486, St. Felix und Regula, 1500, St. Wolfgang, 1485. Im Klostermuseum Disentis befindet sich eine thronende Muttergottes.

Kelche: Spätgotischer Kelch, um 1520, Barockkelch, um 1670-1680; Rokokokelch, um1760.

Paramente: Eine Casula aus weissem Seidendamast mit Goldranken, bunten Nelken und anderen Blumen.

Glocken: Die Inschriften in gotischen Spät-Unzialen.

(Text erfasst durch: Regiun Surselva)

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