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Kropfenstein/Casti Grotta

Das dreigeschössige Gemäuer des Casti Grotta klebt, wie ein Adlerhorst, an der Kante einer senkrecht abfallenden Felswand.

Es handelt sich um eine schwer zugängliche Grottenburg in südexponierter Lage. Der Zugang ist von Osten her über ein schmales Felsband um eine Kante herum möglich. Heute ist er verbreitert und durch Geländer gesichert. Die Balkenlager des ehemaligen Zuganges sind noch erkennbar. Bei der Burg handelt es sich um einen langgestreckten Bautrakt, der sich mehrheitlich unter überhängendem Felsschirm befindet. Das Innere des Bautraktes ist durch zwei Quermauern, die noch in Fundamenten erhalten sind, unterteilt. Insgesamt sind drei Geschosse erkennbar. Die Ost-Partie des Bautraktes bildet einen schmalen Schlauch von ca. 1,5 - 2 m Breite und dürfte wohl nur als Speicher und zur Verteidigung gedient haben. Die eigentlichen Wohnräume befinden sich in der breiten West-Partie. In der Ost-Partie über dem Tor befinden sich über dem Tor ein Viereckfenster und eine Schiessluke. In der Süd-Wand sind mehrere Schartenfenster zur Belichtung sowie Viereckfenster mit Öffnungen von ca. 70 auf 50 cm Weite vorhanden. Im zweiten Geschoss befinden sich ein Schüttstein sowie zwei Fenster mit seitlichen Sitzbänken. Weiter enthält dieses einen Rauchabzug, einen nicht näher identifizierbaren Austritt und in der West-Wand eine Abortnische. Direkte urkundliche Zeugnisse über die Burg fehlen. Möglicherweise hat die in Luven (Maschieras) sitzende Familie von Kropfenstein kleinadligen Standes die um 1300 errichtete Burg Kropfenstein erbaut oder erworben und sich nach ihr genannt, während ein Zweig dieser Familie weiterhin in Luven ansässig war. Im Verlaufe des 15. Jh. dürfte Kropfenstein verlassen worden sein.

(Text erfasst durch: Regiun Surselva)

freier Eintritt
frei zugänglich / immer geöffnet

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