Jump to Content Jump to Navigation

Achtung!

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte updaten Sie ihren Browser um die Usability zu verbessern.
zurück

Pfarrkirche St. Johannes der Täufer, Sumvitg

Die ältesten Schriften über die Pfarrkirche Sumvitg stammen aus dem neunten und zehnten Jahrhundert. Damals war die Kirche dem Heiligen Columban geweiht. Kaiser Karl der Grosse (+814) schenkte die Kirche dem Nachfolger von Bischof Tello und dieser vermachte das Gotteshaus dem Kloster Disentis. Ein Neubau und drei Altäre wurden am 13. Juni 1633 eingeweiht.

Diese Kirche ersetzte einen kleinen Vorgängerbau, der viel zu klein für die wachsende Gemeinde geworden war. 1670 wurde der neue und imposante Turm gebaut. Den Neubau hat Landrichter Clau Maissen durch eine grosszügige Spende ermöglicht. In der Zeit zwischen 1687 und 1748 betreuten Kapuziner die Pfarrei. Sumvitg war zu dieser Zeit der Hauptort der Rätischen Mission. 1785 zerstörte ein Brand die gesamte Innenausstattung, die Fresken und Stuckaturen sowie das siebenteilige Glockengeläut. Beim Wiederaufbau wurden die zwei vorderen Kapellen eingefügt und das Kirchenschiff mit einer Gipsplattendecke versehen. 1930 bekommt die Pfarrkirche ein neues Geläut mit sechs Glocken. Die grösste Glocke wiegt 4048 kg und ist dem hl. Johannes dem Täufer gewidmet. 1938 erfolgte eine grundlegende Renovierung und Umgestaltung der Pfarrkirche. Das Langhaus wurde um 5.5 Meter verlängert. Während der Renovation des Portals wird dieses mit Bildern von Aluis Carigiet verschönert. Bei der letzten Renovation (1984/1986) wurden die Veränderungen der 30er Jahre zum grössten Teil wieder rückgängig gemacht. Die nach Osten gerichtete und von einem grossen Friedhof umgebene Kirche besteht aus einem einschiffigen Langhaus. In der Kirche befinden sich drei Kapellen. Zwei sind nördlich und eine südlich ausgerichtet. Der Chorraum ist eingezogenen, dreiseitig geschlossenen und mit einer Tonne mit Sichtkappen überwölbt. Über dem Schiff liegt eine aus Gips konstruierte stichbogige Decke. Der weit sichtbare und mit Sgraffitto-Technik verzierte Turm steht nordwärts. Die zweigeschossige Glockenstube ist durch Gesimse und Pilaster hervorgehoben und mit einer hohen aufsteigenden Haube bekrönt.

Karte

Bitte geben Sie Ihre Startadresse ein