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Pfarrkirche St. Peter & Paul, Meierhof

Dieser spätgotische Bau wurde zwar beim Dorfbrand von 1740 beschädigt, doch blieb er im Wesentlichen bis 1904 erhalten. Anschliessend wurde die gesamte Anlage mit Ausnahme des Turmes neu erstellt

Geschichte

Im karolingischen Reichsguturbar von ca. 840 wird die Peterskirche erstmals als königliche Eigenkirche erwähnt. Otto I. schenkte die Kirche 956 dem Bistum Chur. Von diesem frühmittelalterlichen Bau sind keine Teile mehr vorhanden, vom romanischen Bestand jedoch der Turm, 1200. Am 30.04.1406 wird in Obersaxen unter Festsetzung der Kirchweihe ein Ablass erteilt. Ob die Indulgenz mit einer Bauvornahme in Zusammenhang steht, ist nicht sicher. Dies gilt auch für die beiden nächsten Weihen von 1441 und von 1473, in dem Kirche und Chor samt drei Altären neu konsekriert wurden. Hingegen sind die beiden darauffolgenden Weihen sicher auf den spätgotischen Umbau von 1500 bezogen. Im Jahre 1509 wird dann die Pfarrkirche abermals geweiht. Zuerst war wohl der Chor völlig neu errichtet und hernach das Schiff umgebaut worden. Beide Male ist St. Peter der alleinige Titel der Kirche, doch erscheint St. Paul bereits als Mitpatron des Hochaltars. Dieser spätgotische Bau wurde zwar beim Dorfbrand von 1740 beschädigt, doch blieb er im Wesentlichen bis 1904 erhalten. Über dem nach Osten gerichteten Chor ruhte ein zweieinhalbjochiges Sterngewölbe von gleicher Figuration wie bei St. Martin. Über dem Schiff lag ehemals ein Holzdecke, die nach dem Brand durch eine flache Putzdecke ersetzt wurde.1904/05 wurde die gesamte Anlage mit Ausnahme des Turmes neu erstellt.
Baubeschreibung

Die Kirche ist ein Neubau 1904/05. Der Turm stammt aus der romanischen Zeit. Unten viereckige Lichtschlitze, darüber rundbogige Schmalfenster. Im obersten Geschoss zweiteilige Rundbogenfenster. Über Wimpergen mit Sichtbogenfenster ein achteckiger Spitzhelm.

Frühere Ausstattung

1643 besass die Kirche einen gotischen Hochaltar und zwei barocke Seitenaltäre. Nach dem Dorfbrand entstanden 1740 drei neue Holzaltäre. Teile der alten Altäre befinden sich in den Kapellen von Miraniga und der Kapelle von St. Georg.
Kultusgeräte: Zwei gotische Kelche, drei Barockkelche mit St. Peter und Paul.
Glocken: Aus den Jahren 1740 und 1743 mit Inschriften.

(Text erfasst durch: Regiun Surselva)

freier Eintritt
frei zugänglich / immer geöffnet

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