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Ruine Montalta-Cresta

Die Burgstelle auf dem Hügel „Cresta“ am südlichen Rand des Dorfes Riein.

Länglicher, markanter Sporn. Keine sichtbaren Mauerspuren, aber deutliche Abplattung gegen südliche Terrassierung. Im Gelände, wo ein Graben vermutet wird, Störung durch ein neueres Haus. Das Feld unterhalb des Hügels heisst Muntein.Die Burg Montalta wird um 1227 erstmals erwähnt. Nach einer urkundlichen Notiz befand sich damals Walter Thumb von Neuburg bei seiner Tante in Montalt auf, womit nur die Burg gemeint sein kann, da es kein Dorf und keinen Weiler dieses Namens gab. Da Pitasch und Riein im Hochmittelalter kirchlich zusammengehörten, kommt der gesamte Raum dieser beiden Gemeinden als Standort für den Sitz der Familie Montalt in Frage. Die Montalt waren eine der bekannten edelfreien Familien des Vorderrheintals, wahrscheinlich stammesgleich mit den Löwenberg. Wahrscheinlich ist die Burg mit dem Stammsitz der Montalt zu indentifizieren. Deren Familienname würde jedenfalls zur topographischen Situation des Hügels Cresta, 500 m über dem Glenner- tobel passen. Zudem böte das Umgelände am ehesten Platz für den in der Jahrzeitstiftung Simons von Montalt von 1350 genannten maigerhof under der burg Montalt. Die Anlage muss früh abgegangen sein, denn in den Hand-änderungen des 14. Jahrhunderts wird sie nicht mehr genannt, sondern immer nur die Herrschaft Montalt.

(Erfasst von Regiun Surselva)

freier Eintritt
frei zugänglich / immer geöffnet

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