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Turmruine Sais in Schlans

Ruine eines Turms, La Tuor auf länglicher Felsrippe östlich des Dorfkerns von Schlans.

Ruine eines Turms, La Tuor auf länglicher Felsrippe östlich des Dorfkerns. Massiver Turm von annähernd quadratischem Grundriss. Seitenlänge ca. 8,5 m, Mauerstärke gut 2 m. Lagerhaft geschichtete Burchsteine und Findlinge. Guter Eckverband aus grossen Bossenquadern mit besonders sorgfältigem Randschlag. Drei Geschosse bestimmbar. Hocheingang in der Südwestecke des 3. Geschosses. Türe mit geradem Sturz. Über der Türe befinden sich Hakenkonsolen zur Befestigung eines Vordaches. In der Südwand auf der Höhe des zweiten Geschosses schmale Schlitzscharte, sonst keine Maueröffnungen. Das Fehlen von weiteren Fenstern und Hinweisen auf sonstige Wohnausstattung lässt mit grösster Wahrscheinlichkeit auf einen hölzernen Oberbau schliessen, der die eigentlichen Wohnräume enthalten haben dürfte. Die Grundherrschaft Schlans erscheint zunächst als Eigen und geriet im 14. Jahrhundert in die Lehensabhängigkeit der Belmont. Die Schlans waren wohl verwandt, wenn nicht sogar stammesgleich mit den Grünenfels. In beiden Familien sind die Namen Albert und Conrad gebräuchlich. Das Verschwinden der Schlans aus den Quellen im 13. Jahrhundert beruhte möglicherweise gar nicht - wie von Poeschel vermutet wird - auf dem Aussterben des Geschlechts, sondern nur auf einen Namenswechsel. Im 14. Jahrhundert bildeten die zu den Burgen Schlans und Grünenfels gehörigen Güter und Rechte jedenfalls einen einzigen Herrschaftskomplex.

(Erfasst von Regiun Surselva)

freier Eintritt
frei zugänglich / immer geöffnet

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