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Uaul Scatlè - Fichtenurwald

Zwischen 1850 m und 2015 m über Meer erstreckt sich der 150 bis 300 Meter breiter Waldstreifen welcher unter Schutz steht. Das etwa 5.5 ha umfassende Reservat dient heute der ETH Zürich zur Forschung und ist der höchstgelegene Fichtenurwald Europas.

Weit hinten im Val Frisal befindet sich einer der wenigen Urwaldreste der Alpen. Scatlè heisst er, weil er 'eingeschachtelt' liegt zwischen den Felswänden von Crap Fronsch im Westen und dem Flémbach im Osten, und weil er die Felsblöcke eines alten Bergsturzes überzieht. Die südliche Grenze bildet ein Lawinenzug.Seit Menschengedenken erfolgten in diesem Wald keine Nutzungen. Pollen-analytische Untersuchungen vermochten bis ins 13. Jahrhundert zurück nachzuweisen, dass menschlicher Einfluss in diesem Wald nirgends spürbar ist. Für den Besuch des Urwaldes wird empfohlen, sich einer fachkundigen Leitung anzuschliessen. Das Erlebnis ist erheblich grösser, wenn die Beobachtungen an geeigneten Stellen gezeigt, erklärt und in einen grösseren Zusammenhang gestellt werden. Ausserdem ist das kleine Urwaldreservat für den Massentourismus zu wenig geeignet, weil die vorhandenen Strukturen und Verjüngungen durch unvorsichtiges Betreten Schaden erleiden würden.

freier Eintritt
frei zugänglich / immer geöffnet

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