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Vals – Alp Tomül – Tomülpass – Turrahus

Wanderrouten

  • Typ Wanderrouten
  • Schwierigkeit
  • Dauer 5:00 h
  • Länge 13,1 km
  • Aufstieg 1214 m
  • Abstieg 774 m
  • Niedrigster Punkt 1254 m
  • Höchster Punkt 2421 m

Beschreibung

Die beiden Walsersiedlungen Vals und Safien waren in früheren Jahrhunderten mit der Aussenwelt nur über hohe Pässe verbunden, weil in Richtung Vorderrhein beide Täler durch unbegehbare Schluchten isoliert waren. Zu diesen gehörte der Tomülpass heute nur noch ein bei Wanderern beliebter Übergang. Der Passweg beginnt in Vals Platz oberhalb der Kirche, wobei man durch die Wiesen zum Riefawald aufsteigt. Dazu wählt man entweder den bequemen Waldweg oder den Pfad, der steil weiter rechts hinaufführt. Am Waldrand treffen sich die beiden Varianten. Unterhalb von Pt. 1954 endet der Waldweg, und man steigt über einen guten Pfad weiter. Von dieser Stelle aus hat man eine gute Sicht auf die gegenüberliegende Talseite mit dem 3121 m hohe Piz Aul und seinen östlichen Nachbarn. Auch dringt der Blick bis zur Zervreila-Staumauer und zum Zervreilahorn im Hintergrund.

Der Weg umgeht den markanten Pt. 1954 und führt in ein eindrückliches Alptal, wo auf der einen Bachseite das Rindvieh weidet und auf der anderen die Schafe. Dem fast ebenen Riedboden entlang gelangt man zu einer Art Naturbarriere, über welche man steigen muss, um die eigentliche Alp Tomül zu erreichen. Die Alp gehört der Gemeinde Flims. Oberhalb der Alpgebäude wendet man sich nach links, wo man bald auf das Strässchen trifft, welches die internierten Polen im Zweiten Weltkrieg von Safien her gebaut haben. Man überquert den Bach und steigt mässig steil dem Hang entlang bis zur breiten Einsattelung des Tomülpasses. Dort wird man gleich vom Panorama gefesselt, das sich darbietet: über das Tal hinaus die Splügener Kalkberge mit den senkrecht aufstrebenden Pizzas d`Anarosa, die vom Schams aus bestiegen werden, dann die imposante Mauer des Gelbhorns und des Bruschghorns.

Weiter talauswärts erblickt man den Piz Beverin und ganz weit im Hintergrund die vielen Berge des Oberhalbsteins und sogar des Engadins. Links hinauf kann man von hier aus ganz unschwierig den Piz Tomül besteigen. Darunter dehnen sich grosse Alpweiden aus, wo Vieh weidet und Alpkäse zubereitet wird. Durch diese Weiden führt der «Polenweg» ins Tal hinunter und endet beim Turrahus, einem typischen Safierhaus, das heute eine Gastwirtschaft ist.
Vals – Alp Tomül – Tomülpass – Turrahus