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Greina Hochebene.

Eine der wichtigsten Alpenübergänge zur Römerzeit gehört heute zu einem Naturerlebnis der besonderen Art. 

Die Greina, Rätoromanisch Plaun la Greina, ist eine ungefähr sechs Kilometer lange und einen Kilometer breite Hochebene auf 2200 m ü. M. Die Biotopenvielfalt ist aussergewöhnlich und einzigartig. Aus diesem Grund wurde die Greina Ebene als Schutzzone ins Bundesinventar aufgenommen. Sie gehört heute zu den Landschaften und Naturdenkmäler der Schweiz mit nationaler Bedeutung.

 
Die Landschaft der Greina gehört zu den wenigen noch naturbelassenen zusammenhängenden Gegenden der Schweiz. Das verdankt sie nicht zuletzt seiner Abgeschiedenheit. Nur zu Fuss und erst nach einer mehrstündigen Wanderung gelangen Naturliebhaber in die einsame Gebirgslandschaft. Es ist ein absolut baumloses Gebiet und in der weiten Naturlandschaft findet das Auge kaum Anhaltspunkte für räumliche Distanzen.
Der Tessiner Wissenschaftler Plinio Grossi beschreibt die Greina Ebene als «geologisches Museum, botanischen Garten, Berginsel, Wunderkorridor und Überraschungsschaufenster».
 
Die Hochgebirgslandschaft Greina liegt zwischen der Val Lumnezia und dem Val Sumvitg im Norden und dem Bleniotal im Süden (Kanton Tessin). Diese drei Täler sind nur über die Greinaebene miteinander verbunden. Keine Strasse und keine Bergbahnen, sondern Wanderwege verknüpfen die Nachbarn miteinander.