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Panixerpass und die Wasserfälle am Lag da Pigniu.

Von der Surselva über den Panixerpass geht es nach Elm in den Kanton Glarus. Er gehört zu den tiefsten Passübergangen und spielte daher eine wichtige Rolle auf dem Handelsweg von der Innerschweiz nach Italien.

1799 überquerte der russische Feldmarschall Suworow mit seiner Truppe den Panixerpass. Sie waren auf der Flucht vor einem französischen Heer. Das wilde Schneetreiben und die eiserne Kälte überraschte die russische Truppe. Viele Soldaten, Pferde und fast das ganze Kriegsmaterial gingen bei der Überquerung verloren. Noch heute erinnert das ungewöhnliche Geschichtsdenkmal von Martin Valär an der Staumauer an den Rückzug des russischen Feldmarschalls Suworow.

 
Zwischen dem Muttenstock und dem Panixerpass am Fusse des 3158 Meter hohen Hausstocks befinden sich Gletschervorfelder. Das schmelzende Gletschereis versorgt die Wasserfälle am hinteren Ende des Lag da Pigniu mit atemberaubenden Wassermassen. Das herabstürzende Gletscherwasser fällt über mehrere Felsentreppen in die Tiefe.

 
Das Fundament der Staumauer bildet Kalkfelsen mit versteinerten Korallen. Diese sind als Riff im tropischen Meer vor über 140 Millionen Jahre entstanden und wurden durch die Alpenfaltung vor 40 Millionen Jahre emporgehoben.

Wandertipp: (Schweizmobil Route 679)
Starten Sie im sonnenverwöhnten Bergdorf Andiast und wandern Sie in Richtung Panix. Auf dem Weg begegnen Sie zwei Feuerstellen. Die Familienfeuerstelle bei Camartgin verfügt über einen grossen Spielplatz. Weiter führt eine Naturstrasse teilweise entlang dem Schmuerbach bis zur Staumauer.
 
Auf dem 45-minütigen Spaziergang um den wunderschön gelegenen Panixersee auf 1425 m ü. M. können Sie die herabstürzenden Wasserfälle bestaunen. Ebenfalls zu sehen sind die prachtvollen Berge wie der Péz Fluaz (2814 m ü. M.).
Um die Aussicht und die Ruhe zu geniessen, empfehlen wir Ihnen eine Pause an der Feuerstelle am Lag da Pigniu. Die Feuerstellen verfügen über einen Grillrost und Holz.
Wenn Sie noch nicht müde sind, können Sie auf dem Rückweg die Kletteranlage an der Staumauer zu nutzen.