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Ladir

Ladir liegt auf einer sonnigen Terrasse oberhalb von Ilanz in einer sanft ansteigenden Mulde auf einer Höhe von 1276 m ü. M.

Weitaufnahme vom Bergdorf Ladir im Sommer.
Aufnahme einer Kapelle in Ladir.
Aufnahme einer Kapelle in Ladir im Sommer.

Die Gegend ist bereits seit Jahrtausenden besiedelt. Rätselhafte Steinkreise stehen in der Landschaft, deren astronomische Ausrichtung mit dem Sonnenstand in Zusammenhang steht.

In einer Felsspalte wurden Münzen aus dem 8. Jahrhundert gefunden. Im 19. Jahrhundert kam es zu zwei grossen Bränden. Während beim ersten Brand im Jahr 1848 ein grosser Teil des Waldbestands vernichtet wurde, brannte beim Grossbrand vom 14. Oktober 1891 fast das gesamte Dorf ab.

Nach einer Sage soll der heilige Zeno in Ladir gelebt und in der Umgebung gepredigt haben. Der Teufel war neidisch auf den Erfolg des Heiligen und wollte den begonnenen Bau der Kirche verhindern. Er holte einen grossen Stein aus dem Rhein, trug ihn den Wald hinauf um die Katholische Pfarrkirche St. Zeno zu zertrümmern. Unterwegs legte er den Stein zu Boden. Wie er nun rastete, kam der heilige Zeno den Wald herab. Als er den Teufel erblickte, kniete er auf diesem Stein nieder und betete. So nahm er dem Teufel die Macht, den Stein wieder zu heben und zwang ihn durch sein Gebet, die Gegend zu verlassen. Der Stein des Heiligen Zeno (Crap da Sogn Sein) liegt oberhalb von Schluein am Rande der alten Strasse, die Ladir mit Schluein verbindet. Die zwei Vertiefungen auf der Oberseite sehen so aus, wie wenn ein Mensch auf dem Stein gekniet hätte. Auch heute noch legen Vorübergehende hin und wieder einen kleinen Tannenzweig in die Vertiefungen.