Jump to Content Jump to Navigation

Achtung!

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte updaten Sie ihren Browser um die Usability zu verbessern.
zurück

Burgruine Friberg, Trun

Burgstelle, mit geringen Mauerresten auf länglichem Moränenhügel an der Strasse von Trun nach Schlans.

Burgstelle, mit geringen Mauerresten auf länglichem Moränenhügel an der Strasse von Trun nach Schlans. Auf dem höchsten Punkt sind Fundamente eines annähernd rechteckigen Turms von ca. 10 auf 11 m Seitenlänge. Mauerstärke, soweit bestimmbar, von 1,8 m. Lagerhaftes Mauerwerk aus grob zurechtgehauenen Kieseln und Moränenblöcken. Ein mächtiger Mauerzahn der Nordwand, der sich bis in die Höhe von 4 oder 5 Geschossen erhob, ist am 16. November 1911 bis auf einen niedrigen Stumpf zusammengestürzt. An der nordöstlichen Geländekante befindet sich eine offen aufgemauerte Tankzisterne. Kreisrunder Schacht mit Ueberlauf. Die bergseitige Einsattelung, die als Graben gedient hat und möglicherweise Standort wirtschaftlicher Bauten gewesen ist, durch die moderne Strasse gestört. Dass die Burg mit den Edelfreien Friberg zusammenhängt, ist möglich, aber nicht nachweisbar. Denkbar wäre etwa, dass die Friberger die Feste in der Eigenschaft als Disentiser Vögte errichtet hätten. Nach der Synopsis soll der Administrator Antonius de Carnisio 1249 die klösterliche Burg seinem Bruder Lanfrancus übergeben haben. Unter den Missständen dieser Administration, die wir aus einer Papsturkunde von 1252 erfahren, ist auch erwähnt, dass Antonius das „castrum Fridelberg“ umeine grosse Summe verkauft, respektive dessen Verkauf erlaubt habe. Streitigkeiten um das „castrum Frickberg“ entstanden auch zwischen dem Kloster und dem Vogt Hugo von Werdenberg, der dann 1327 den Hof Breil und die Burg „Frickberg“ dem Kloster zurückgab.

(Erfasst von Regiun Surselva)

freier Eintritt
frei zugänglich / immer geöffnet

Karte

Bitte geben Sie Ihre Startadresse ein