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Casa Mulin

Die Casa Mulin wo einst eine Mühle in Betrieb war. In der Fraktion Cuort überquert eine Steinbogenbrücke den Flem. Der Name Flem stammt aus der romanischen Sprache und ist auf die Wasserquellen zurückzuführen, die Mühlen antreiben können.

Deshalb erstaunt es nicht, dass sich neben diesem Gewässer die Casa Mulin befindet, wo einst eine Mühle in Betrieb war. Bereits im fränkischen Güterverzeichnis des neunten Jahrhunderts (Reichsurbar 831, unter „Coenobii Pfevers proprietates“ „Molinam I“) werden Mühlen als Eigentum des Klosters Pfäfers erwähnt. Ein Güterverzeichnis des Churer Bischofs Johann nennt 1380 einen Kachel als Inhaber einer Mühle („Kachlan müli“). Im Jahre 1508 endlich geben die Gebrüder Capol dem „fromen Hans Alamann“ eine Mühle als Erblehen (Capoliana, Staatsarchiv Chur).

Die Casa da Mulin verfügt über einen schmalen Giebel- oder eine Traufenfront. Es handelt sich um ein schlichtes Gebäude aus Stein und Holz. Die Räume im ersten Stockwerk dienten bei diesem Haus als Werkstatt. Neben der Casa Mulin befindet sich ein Bauwerk mit der Inschrift „Ao 8-8 M. GM IHS“, in welchem eine Sägerei untergebracht war. Beim überqueren der Bodensteinbrücke stosst der Besucher auf eine Miniaturdarstellung der Casa Mulin, versehen mit einem hölzernen Mühlrad sowie weiterer Ökonomie- und Wohngebäude jener Zeit.

(Text erfasst durch: Regiun Surselva)

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