Jump to Content Jump to Navigation

Achtung!

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte updaten Sie ihren Browser um die Usability zu verbessern.
zurück

Evangelische alte Pfarrkirche St. Martin, Ilanz

Oben am Berg, mit einem roten Zwiebeldach geschmückt, ist der Turm der Kirche von Luven zu sehen. Unterhalb, zwischen den Bäumen versteckt, liegt an der Lugnezerstrasse die alte Ilanzer Pfarrkirche St. Martin. Die Kirche ist nicht öffentlich zugänglich.

Erste Erwähnung im Testament des Bischofs Tello 765. Im karolingischen Reichsguturbar von ca. 840 erscheint sie als Königsbesitz mit dem Zehntrecht. Im Indulgenzbrief von 1300 wird sie als zerfallen bezeichnet. 1460 und 1465 werden Ablässe zugunsten des mit eigener Kaplanei ausgestatteten Marienaltars der Martinskirche und der dortigen Liebfrauenbruderschaft erteilt. Neuweihe mit vier Altären 1500. Bis zur Reformation blieb St. Martin Pfarrkirche mit eigenem Friedhof.

Pfarrkirche St. Martin in der Reformationszeit

Bis um 1520 gingen die Einwohnerinnen und Einwohner von Ilanz, Strada, Flond und Luven in St. Martin zur Kirche. Als 1520 die Kirche St. Margarethen zur Pfarrkirche wurde, empfanden die Nachbarn aus Luven den Weg zur Geistlichkeit als zu lang, und sie beantragten einen eigenen Pfarrer. Sie führen auch an, dass der Pfarrer in Ilanz auf Deutsch predige, was das Wort Gottes unverständlich mache.

22.11.2017 bis 01.01.2199

Karte

Bitte geben Sie Ihre Startadresse ein