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Ruine Grep Ault in Zignau

Mächtiger Felshügel auf der rechten Rheinseite in der Luftlinie zwischen Trun und Zignau befindet sich die Burgruine Grepault.

Mächtiger Felshügel auf der rechten Rheinseite in der Luftlinie zwischen Trun und Zignau befindet sich die Burgruine Grepault. Die Hügelkuppe fällt in mehreren Stufen von Süden nach Norden ab. Der Aufstieg zur Burg erfolgt von Süden her, wo sich heute noch eine Rampe befindet, die den alten Zugang markiert. Verschiedene Sondier- und Flächengrabungen erbrachten seit 1931 den Nachweis mehrerer prähistorischer Siedlungshorizonte. Die jüngste Belegungsperiode gehört ins Frühmittelalter. Aus dieser stammen die Reste einer wehrhaften Umfassungsmauer, die dem südlichen und westlichen Plateaurand entlang verläuft. An der stumpfwinkligen Südwestecke zweigt eine Traverse ab. Die Toröffnung befindet sich auf der Südseite. Bei der Peripherie des Plateaus ist eine frühmittelalterliche Kirche zum Vorschein gekommen. Einfacher Saalbau mit ungestelzter, ohne Einzug aus den Seitenwänden wachsender Apsis, mit freistehendem Altar und südlich angrenzendem Längsannex von rechteckigem Grundriss. Teile der Umfassungsmauer und Fundamente der Kirche wurden nach den Grabungen sichtbar gehalten. Die Kirche gehört wohl ins 6. oder 7. Jahrhundert. Die spärlichen Bodenfunde aus dem 6. oder 7. Jahrhundert, weisen auf eine temporäre Benützung hin. Die Anlage auf der Grepault erweist sich somit als frühmittelalterliches Kirchenkastell, das wohl noch in vorkarolingischer Zeit aufgelassen worden ist, so dass keine Umwandlung in eine Feudalburg wie Jörgenberg oder Castrisch, mehr stattfand.

(Erfasst von Regiun Surselva)

freier Eintritt
frei zugänglich / immer geöffnet

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