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Die Natur hautnah erleben

Die Wasserfälle am Lag da Pigniu

Zwischen dem Muttenstock und dem Panixerpass am Fusse des 3158 Meter hohen Hausstocks befinden sich Gletschervorfelder. Das schmelzende Gletschereis versorgt die Wasserfälle am hinteren Ende des Lag da Pigniu mit atemberaubenden Wassermassen. Das herabstürzende Gletscherwasser fällt über mehrere Felsentreppen in die Tiefe.

Das Fundament der Staumauer bildet Kalkfelsen mit versteinerten Korallen. Diese sind als Riff im tropischen Meer vor über 140 Millionen Jahre entstanden und wurden durch die Alpenfaltung vor 40 Millionen Jahre emporgehoben.

Geschichte

Russischer Feldmarschall Suworow

Geschichte

Vom russischen Feldmarschall Suworow und dem Bündner Gericht Capuns

1799 überquerte der russische Feldmarschall Suworow mit seiner Truppe den Panixerpass. Sie waren auf der Flucht vor einem französischen Heer. Das wilde Schneetreiben und die eiserne Kälte überraschte die russische Truppe. Viele Soldaten, Pferde und fast das ganze Kriegsmaterial gingen bei der Überquerung verloren.

Es folgte ein Durchzug der russischen Truppen des Generals Suworow durch die Surselva mit Plünderungen und Verwüstungen. Antonia Spescha-Derungs, eine Mutter von fünf Kindern aus Tavanasa, suchte verzweifelt nach Essbarem für ihre Familie. Dabei stiess sie auf Mangoldblätter, die sie eigentlich als Futter für die Schweine pflanzte. Mit den wenigen Zutaten, die die Russen übersehen hatten, wie Mehl, etwas Bündnerfleisch und Räucherwurst, Eiern und Krauseminze mischte sie einen zähflüssigen Brei, den sie in die Mangoldblätter einwickelte. Mit wenig Schmalz brutzelten die Päckchen in der Pfanne. Zum Erstaunen von Antonia Spescha-Derungs schmeckten die zubereiteten „Capuns“ der ganzen Familie und in Windeseile verbreitete sich die neue Spezialität über die ganze Surselva, nach Mittelbünden bis ins Engadin und ins Münstertal.

So oder ähnlich könnte es gewesen sein. Die Entstehungsgeschichten der Capuns sind so vielfältig, wie die Rezepte. 

Wie auch immer: noch heute erinnert das ungewöhnliche Geschichtsdenkmal von Martin Valär an der Staumauer an die russische Truppe des Feldmarschalls Suworow.

Unterwegs

Auf dem Weg zu den Wasserfällen

Unterwegs

Auf dem Weg zu den Wasserfällen

Nach dem wenig steilen Aufstieg zum Pnaixersee und bei der kurzweiligen Umrundung des romantisch gelegenen Stausees werden Sie die tief herunterstürzenden Wasserfälle bestaunen können. 

Für Gross und Klein

Klettern an der Staumauer

Für Gross und Klein

Kletterspass für die ganze Familie

Seit Ende Juni 2012 können Sie an der 50 Meter hohen Staumauer klettern. Testen Sie Ihr Geschick an den insgesamt elf Routen. Diese eignen sich sowohl für Einsteiger, Kinder, Jugendliche als auch für die ganze Familien. Genauere Informationen zu den Öffnungszeiten werden im Frühjahr 2017 bekanntgegeben.